Anleitung

Verstehe das Schloss – den Rest übernimmt der Lockpicker.

Die Schlösser in Gothic 1 Remake bestehen aus miteinander gekoppelten Platten. Hier erfährst du, wie du sie liest, nachbaust und löst – oder den Solver den besten Weg finden lässt.

Mechanik

So funktioniert das Schloss

Ein Schloss hat vier bis sieben Platten. Jede Platte besitzt sieben Positionen von 1 bis 7. Position 4 ist das Ziel in der Mitte.

Der Messing-Pin zeigt die aktuelle Position einer Platte. Wähle eine Platte mit den Pfeiltasten, WASD, per Klick oder per Touch und bewege sie nach links oder rechts. Das Schloss ist offen, sobald alle Pins in der Mitte stehen.

Eine Platte kann mit anderen verbunden sein. Verbundene Platten bewegen sich gleich- oder gegenläufig. Ein Zug ist blockiert, wenn eine betroffene Platte den gültigen Bereich von 1 bis 7 verlassen würde.

Beschriftete Schlossmechanik: Ein goldener Ring markiert den mittleren Messing-Pin, ein blauer Ring den Stahl-Pin der aktiven Platte.
Der goldene Ring markiert den Pin, der am Ende in der Mitte stehen muss. Der blaue Ring zeigt den Stahl-Pin der aktiven Platte und seine aktuelle Position.

Lösen

So gehst du ein Schloss an

Bei stark gekoppelten Schlössern gibt es keinen Trick, der immer funktioniert. Entscheidend ist, welche Platten bei einem Zug mitbewegt werden.

Teste jeweils eine Platte und beobachte, was sich sonst bewegt. Drücke Platten auf Position 1 oder 7 nicht weiter nach außen, denn solche Züge werden besonders leicht blockiert.

Platten, die nur sich selbst bewegen, eignen sich gut für die letzten Korrekturen. Gegenläufige Verbindungen helfen beim paarweisen Justieren: Ein Pin wandert zur Mitte, während sich ein anderer entfernt.

Konfigurator

Baue das Schloss vor dir nach

Beschrifteter Schlosseditor mit Plattenzahl, Startpositionen, Matrix und Legende.
1Die Plattenzahl legt die Größe fest. 2Startpositionen bestimmen die Pin-Positionen. 3Die Matrix zeigt, wie die Platten einander mitziehen.

Stelle unter Plattenzahl vier, fünf, sechs oder sieben Platten ein. Übernimm dann die sichtbaren Positionen von 1 bis 7; Position 4 ist die Mitte.

Die Matrix zeigt, welche Platten miteinander gekoppelt sind. Die Zeile steht für die bewegte Platte, die Spalte für die mitbewegte. Die Diagonale ist fest, weil jede Platte sich immer selbst bewegt.

Andere Felder wechseln zwischen keiner Verbindung, gleicher Richtung, Gegenrichtung und wieder keiner Verbindung. Die Legende erklärt die Symbole.

Der Solver prüft deine Änderungen direkt. Eigene Schlösser kannst du mit einem Namen im Browser speichern oder als Link teilen.

Teilen

Schloss oder Fortschritt teilen

Du kannst entweder das ursprüngliche Schloss oder deinen aktuellen Stand mitsamt allen bisherigen Zügen teilen.

Der Lock-Link neben Speichern öffnet das Schloss von Anfang an. Damit kannst du ein Rätsel verschicken oder ein eigenes Schloss merken.

Sobald du einen Zug gemacht hast, kannst du über dem Verlauf deinen Fortschritt teilen. So zeigst du deinen Weg oder lässt jemand anderen an derselben Stelle weitermachen.

Gespeicherte Schlösser und Trainingsstatistiken bleiben in deinem Browser. Ein geteilter Link enthält nur das Schloss und gegebenenfalls die aufgezeichneten Züge.

Lock-Link
Öffnet ein bereits konfiguriertes Schloss.
Fortschritts-Link
Öffnet zusätzlich deinen aktuellen Stand und alle bisherigen Züge.
Beschrifteter Lockpicker mit Lock-Link, Fortschritts-Link und Zugverlauf.
1Schloss von Anfang an teilen. 2Aktuellen Stand teilen. 3Der Verlauf zeigt die Züge im Fortschritts-Link.

Bibliothek

Dokumentierte Schlösser durchsuchen

Die Bibliothek enthält den vollständigen Katalog. Suche nach Name, Gebiet, Schlüssel oder Ort und filtere anschließend nach Gebiet, Zugang, Objekt, Status und Plattenzahl.

Der Status zeigt, wie vollständig die Daten sind. Manche Schlösser sind direkt spielbar, manche wurden aus bekannten Lösungen abgeleitet und bei anderen fehlen noch Angaben.

Wähle einen spielbaren Eintrag aus, um ihn im Lockpicker zu öffnen. Auf dem Handy erscheint der Katalog als Karten statt als breite Tabelle.

Beschrifteter Schlosskatalog mit Suche, Filtern, Status und Auswahl.
1Suche und Filter grenzen den Katalog ein. 2Der Status zeigt die Datenqualität. 3Auswählen öffnet ein spielbares Schloss.

Training

Mit generierten Schlössern üben

Beschrifteter Trainingsbereich mit Schwierigkeit, Generierung, automatischem nächsten Schloss und lokaler Statistik.
1Schwierigkeit wählen. 2Übungsschloss generieren oder abbrechen. 3Nach dem Lösen automatisch das nächste Schloss laden.

Wähle eine Schwierigkeit und klicke auf Übungsschloss generieren. Der Generator sucht ein passendes lösbares Schloss und lockert die Vorgaben, falls die Suche zu lange dauert.

Mit dem quadratischen Button brichst du die Generierung ab. Aktiviere Nach dem Lösen automatisch generieren, um direkt mit dem nächsten Schloss weiterzumachen.

Die Trainingsstatistik zeigt gelöste Schlösser, deine Serie, durchschnittliche und optimale Inputs sowie die letzten Versuche. Sie bleibt in deinem Browser gespeichert.

Anleitung

Häufig gestellte Fragen

Wie funktioniert das Schlossknacken in Gothic?
Bewege die gekoppelten Platten, bis alle Pins in der Mitte stehen. Ein Zug ist blockiert, sobald eine Platte den gültigen Bereich verlassen würde.
Kann ich ein Schloss oder meinen Fortschritt teilen?
Ja. Ein Lock-Link speichert die Konfiguration. Ein Fortschritts-Link enthält zusätzlich die aktive Platte, alle Positionen und deinen kompletten Zugverlauf.
Findet der Solver immer den kürzesten Weg?
Ja, sofern eine Lösung existiert. Gezählt werden dabei alle Inputs – also auch das Wechseln zwischen den Platten.

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